Luchs

Es gibt weit mehr Bedrohungen in den Klippen der Nordhöhen als die Orks und bösartige Menschen. Viele vierbeinige Kreaturen, friedfertige und feindselige, suchen die Hügel und Felder der Nordhöhen nach Beute ab.

In den Klippen von Nan Amlug wohnen Luchse in großer Anzahl. Während diese Bergkatzen gewöhnliche Biester sind, die mit dem Krieg zwischen Menschen und Orks nichts zu tun haben, können sie doch äußerst gefährlich sein. Sie sind im Stande, sich fast ungesehen zu bewegen, leise zu ihrer Beute schleichend, auf jeden Unvorsichtigen mit bösartiger Präzision zu springen. Die Bergarbeiter von Othrikar und der Zwergenminen von Nan Amlug, müssen eine andauernde Nachtwache bereitstellen, während sie zwischen den Tunneln hin und her reisen.

Der Luchs und die Barghests sind neu in Der Herr der Ringe Online: Schatten von Angmar , sie wurden dem reellen Leben und entsprechenden Volkserzählungen nachempfunden. Wölfe werden öfters in J.R.R. Tolkiens Der kleine Hobbit und Der Herr der Ringe gesehen, immer als Wesen des Übels, wie sie im Volkstum und in der Literatur von Professors Tolkiens eigenem Leben porträtiert wurden. In HdRO sollen Spieler diesen und anderen Kreaturen überall in Eriador begegnen.
(Quelle: Codemasters)

 
Nazgl

Von all den außergewöhnlichen Geschehnissen die sich in den letzten Monaten im ganzen Land ereigneten, ist wohl kaum eins so merkwürdig und unheilverkündent, wie die Erscheinung der gruseligen Schwarzen Reiter, denen man zwischen dem Breeland und dem Auenland und sogar in ferneren Regionen von Eriador begegnet ist. Diese entsetzlichen Gestalten, die in schwere Roben mit Hauben gehüllt sind, welche ihre Gesichter im Schatten verbergen, reden sehr selten. Aber wenn sie mit ihren fauchenden Stimmen sprechen, die einen in Terror und kalte Angst versetzen können, drohen selbst die Herzen der allerstärksten Zuhörer stehen zu bleiben. Die seltsame Art, in der diese Fremden atmen - es scheint sie könnten ihr auserwähltes Opfer riechen - unterstützt nur weiter das dunkle Geheimnis um sie.

Obwohl die Schwarzen Reiter bislang noch niemanden in der Umgebung körperlichen Schaden zugefügt haben (zumindestens soweit man es weiß), gibt es ein anwachsendes Grauen, dass diese, auf ihren gewaltigen schwarzen Rössern reitenden Kreaturen, ein schlechtes Zeichen für Mittelerde darstellen. Man würde gut daran tun, diesen Kreaturen, wenn sie sich nähern, aus dem Weg zu gehen, oder gar besser, sicheres Obdach hinter verschlossenen Türen zu suchen, um abzuwarten, bis sie vorbeigeritten sind.

Die Nazgûl, wie sie seit uralter Zeit genannt werden, sind schattenhafte Formen von neun uralten Königen der Menschen, die nun dem Einen Ring und dem dunklen Herrscher Sauron dienen. Sie suchen nach dem Ringträger und verfolgen ihr Ziel unnachgiebig. Helfer des Bösen sind oft im Nachzug der Nazgûl zu finden – Crebain, Wölfe, Warge, Bilwisse (und Schlimmeres!). Vielleicht sind sie auf der Suche nach Trost in der Dunkelheit, die sich durch das Vorbeikommen der Schwarzen Reiter auszudehnen scheint. Es gibt selbst diejenigen, die behaupten, dass die Taten der Schwarzen Reiter nicht nur eng verflochten sind mit dem dunklen Herrscher von Mordor im Osten, sondern ebenso mit dem mysteriösen Aufstieg des dunklen Schattens in Angmar weit im Norden, dem früheren Reich des Hexenkönigs, Herr der Nazgûl. Es gibt jedenfalls kaum einen Zweifel, dass eine uralte böse Macht diese dunklen Diener umgiebt und beschützt.
(Quelle: Codemasters)

 
Steintrolle

Trolle gibt es in Mittelerde schon so lange wie nur die ältesten und mächtigsten Elbenherrscher zurückdenken können. Als Geschöpfe des schwärzesten Bösen sind Trolle so dumm, wie sie stark sind. Es gibt viele Arten von Trollen in Mittelerde, aber Steintrolle sind ganz besonders bösartig und im Kampf besonders schwer zu besiegen. Diese Trolle sind in der Lage, selbst mit den einfachsten Waffen einen schweren Treffer zu erzielen – von Stöcken über Felsbrocken bis zu kruden, dornenbesetzten Keulen – während ihre steinharte Haut einen ausgezeichneten natürlichen Schutz bietet, an dem selbst das Schwert des erfahrensten Kriegers abprallt.

Den Gerüchten zufolge sollen Steintrolle das östliche Eriador bevölkern, das man (nicht unbedingt überraschend) die Trollzacken nennt. Dieses bewaldete Land aus zerklüfteten Hügeln an den westlichen Hängen des Nebelgebirges war vor langer Zeit bekannt als das Königreich Rhudaur, einstmals Teil des uralten Arnor, und birgt noch immer zahlreiche Ruinen und Überreste der damaligen Wohnstätten der Menschen. Man weiß, dass die Trolle selbst keine Bauwerke errichten, doch viele jener alten Befestigungsanlagen beherbergen heutzutage Banden von Steintrollen – und Schlimmeres.

Trotz ihrer Größe, Kraft und Macht haben die meisten Trolle, darunter die Steintrolle, eine Schwäche: Sonnenlicht. Steintrolle entstanden durch Verderbnis aus Fels und Stein, und in diesen Zustand kehren sie zurück, wenn sie dem Licht der Sonne ausgesetzt werden. Dies bedenkend sollten Abenteurer, die in den Trollhöhen unterwegs sind – vielleicht auf einem Abstecher nach Osten auf ihrem Weg von den Einsamen Landen nach Bruchtal – es vermeiden, bei Nacht zu wandern oder in die Nähe dunkler Höhlen und schattiger Ruinen zu geraten, wenn sie nicht auf Ärger aus sind. Nur selten gelang es einem Abenteurer, sich alleine einem Steintroll zu stellen und dies zu überleben, um in den Schänken von Eriador darüber zu berichten.
(Quelle: Codemasters)

 
Huorns

Jene, die nah an den Wäldern Mittelerdes wohnen, erzählen gern Geschichten von der uralten Kraft, die tief im Forst verborgen liegt; Bäume, die mit ihren eigenen Stimmen miteinander sprechen, und die sogar dabei beobachtet wurden – wenn auch nur äußerst selten – wie sie sich bewegten und nach freiem Willen umher wanderten. Viele dieser Erzählungen werden einfach abgetan als alte Märchen über den Wald, aber Abenteurer in Mittelerde täten gut daran, auf den wahren Kern der Sagen zu hören. Diese "wandelnden Bäume" gibt es tatsächlich. Obwohl jeder so einmalig ist wie die Bäume selbst, sind die meisten angeblich dick und knorrig, mit langen Ästen wie Armen, tödlichen Greifklauen aus Zweigen, und der Fähigkeit, sich sehr schnell bewegen zu können, wenn sie in Not oder Eile sind.

Wenige wissen um den wahren Ursprung der Huorns, denn diese Waldbewohner sind ohne Zweifel uralt. Manche halten sie für eine Abart der Ents, der legendären Baumhirten, mit der Zeit verwandelt, um sich den Bäumen solcher uralten Wälder wie des Fangorns weit im Osten anzugleichen. Andere behaupten, sie seien Bäume, die ein Bewusstsein erlangt hätten und den Ents der Legenden immer ähnlicher würden. Man weiß, dass Huorns die Sprache der Ents sprechen und oft Seite an Seite mit jenen Hütern des Waldes gegen die aufstrebenden dunklen Mächte kämpfen.

Woher auch immer sie stammen mögen, die mächtigen Huorns verbringen viel Zeit damit, sich wenig zu bewegen, als stille Beobachter, meist tief in der Dunkelheit der Wälder, die ihre Heimat sind. Sie sind jedoch grimmige Beschützer der alten Haine Mittelerdes und kämpfen mit ungeahnter Schnelligkeit und tödlichen Auswirkungen, wenn es gilt, ihr Land und ihre Geheimnisse aus grauer Vorzeit zu verteidigen. Während die meisten einfach nur wild und gefährlich sind, wenn die Ents sie nicht anleiten, gibt es andere, "Schwarze Huorns" genannt, die bis ins Innerste verdorben sind und allem Schaden zufügen, was auf zwei Beinen unterwegs ist.
(Quelle: Codemasters)

 
Bren

Den vielen Gefahren zum Trotz, die in den dunklen Wäldern und Gebirgen lauern, wird Mittelerde nicht nur von bösen Bestien und Monstern bevölkert. In fast allen Gebieten streifen höchst natürliche Tiere umher und kümmern sich im allgemeinen nicht um das, was um sie herum geschieht. Doch nicht alle dieser Tiere sind harmlos. Es gibt viele Gefahren, die nicht vom Feind in Mordor ausgehen.

Wildschweine aller Art sind oft im Waldland und den Ebenen anzutreffen. Obwohl heutzutage keines so mächtig und furchteinflößend ist wie der große Eber von Everholt, der einst den Firienwald in Rohan terrorisierte, sind die hauerbewehrten Keiler normalerweise wild und angriffslustig. Vorsicht ist geboten, wenn man durch die Wälder streift, denn hinter dem Rascheln im Unterholz steckt vielleicht mehr als ein Hase oder Eichhörnchen.

Bären verschiedenster Sorten sind ebenfalls in ganz Mittelerde anzutreffen, besonders in Bergwäldern und bewaldeten Höhenzügen. Diese großen Pflanzenfresser greifen zwar nicht an, bevor sie nicht eine Warnung ausgestoßen haben, sind aber trotzdem nicht zu unterschätzen. Wer einen Bären ignoriert, kann sich in eine missliche Lage bringen.

Wildschweine und Bären sind nur zwei der vielen ganz normalen Tiere, die in Der Herr der Ringe Online: Schatten von Angmar auftauchen, die den Büchern von J.R.R. Tolkien entnommen sind.
(Quelle: Codemasters)

 
Nimwaith

Als sich das Reich von Angmar unter der Führung des Herrn der Nazgûl auszubreiten begann, befahl er, eine große Zitadelle zu bauen, um seinem Königreich eine Hauptstadt zu geben. Viele Angmarim und Bergmenschen wurden gezwungen, die Stadt Carn Dûm zu erbauen, die sich an die Hänge der Berge von Angmar schmiegt. Sie wurden aus ihren Häusern gezerrt und in der Folge wurde faulendes Fleisch und das übelreichende Wasser des Sereg Argûl zu ihrer einzigen Lebensgrundlage. Ausgezehrt und gebrochen von den Peitschen ihrer orkischen Meister und ihrer kargen Nahrung, glitten die Sklaven langsam in die Schatten von Angmar hinüber.

Die Nimwaith, wie die Nachfahren des Blassen Volkes auch genannt werden, sind die erste Arbeiterkaste von Carn Dûm. Diese schmächtigen, hellhäutigen Kreaturen sind schwächer als normale Menschen, aber ihre Zahl ist größer, hervorgebracht und ihr Dasein fristend unter der altertümlichen Festung des Hexenkönigs. Sie sind übelriechend und gefräßig, dem Willen von Mordirith, dem Truchsess von Angmar untergeben, aber immer von einem tiefen Hass gegen ihre grausamen Meister erfüllt.

Das Blasse Volk ist eine der vielen Kreaturen-Arten, die Turbine für Der Herr der Ringe Online: Schatten von Angmar (HdRO) entwickelt hat und die den Büchern von J.R.R. Tolkien entspringen. Spieler von HdRO sollten vorsichtig sein, wenn sie sich in die weiten Hallen von Carn Dûm vorwagen, sie könnten von boshaften Nimwaith angefallen werden.
(Quelle: Codemasters)

 
Morroval

In Angband gab es im Ersten Zeitalter viele Kreaturen, die durch das Böse erschaffen und unterjocht waren. In späteren Zeitaltern erschuf der Dunkle Herrscher Sauron aus diesen Abscheulichkeiten wiederum neue Kreaturen, um mit ihnen in den Krieg gegen Mittelerde zu ziehen. Zu diesen neuen Monstern zählen auch die Morroval.

Ein Morroval erscheint als eine Kreuzung zwischen einer Fledermaus und einer sterblichen Frau. Sollte jedoch jemals menschliches Blut durch ihre Adern geronnen sein, wurde es verderbt und bösartig. Morroval sind keine gewöhnlichen Bestien, die nur ihren Instinkten folgen. Stattdessen sind sie hinterhältig und geübt im Umgang mit Waffen. Gerüchten zufolge sollen sie sogar übernatürliche Kräfte besitzen. Die Morroval leben im untergegangenen Reich Angmars, im Dienste der Eisernen Krone des Herrschers von Angmar.
Mittelerde ist in Der Herr der Ringe Online: Die Schatten von Angmar (HdRO) von vielen Kreaturen bevölkert – alten, neuen, wundersamen und irdischen. Die Morroval sind nur eine jener Arten von vielen neuen Kreaturen, die von den Entwicklern auf der Basis von Überlieferungen erschaffen wurden. In HdRO könnt ihr diesen Kreaturen entgegentreten.
(Quelle: Codemasters)

 
Unholde

Die Unholde der großen Hügelgräber sind die Körper von Kriegern aus uralter Zeit, aus dem Grab geholt und kontrolliert von bösen Geistern, die in ihnen wohnen. In den entferntesten Winkeln Angmars, in längst vergessenen Tiefen, liegt eine Art von Unhold, die es nur in jenem dunklen Reich gibt. Diese Körper – Opfer finsterer Rituale in vergangenen Jahrhunderten – zeigen die Nachwirkungen ihres brutalen Ablebens: der Kopf und ein Arm fehlen, da ihr Tod als Teil einer seitdem längst vergessenen Zeremonie erfolgte. Angetrieben von Hass auf alles, was gut ist in Mittelerde, verfolgen und attackieren diese umherwankenden Unholde ihre Opfer unnachgiebig.

Den Gruft-Unhold gibt es nur in der Welt von HdRO; er wurde in Anlehnung an die Unholde der Hügelgräberhöhen in Eriador östlich des Auenlands entworfen. Die schrecklichen Wunden, die ihre Körper zeichnen, verraten das uralte Ritual, das vor langer Zeit in Angmar als Bestrafung durchgeführt wurde. Jene, die versagten, den Hexenkönig verrieten, oder ihm auf andere Weise missfielen, wurden mit einem einzigen Hieb seiner dunklen Klinge hingerichtet, der Kopf und Arm vom Körper trennte. Durch dunkle Zauberei fuhren dann böse Geister in die kopflosen Körper ein, die nunmehr eine Ewigkeit als Diener an den dunkelsten Orten im Reich verbringen mussten, ihr verrottendes Fleisch eine Warnung an alle, welchen Preis man zu zahlen hatte, wenn man den Herrscher von Angmar verriet.
(Quelle: Codemasters)

 
Uruk-hai

Jene, die schon gegen die abscheulichen Kreaturen des Ork-Volkes gekämpft haben, wissen viel zu gut um die Gnadenlosigkeit von deresgleichen. Die Freien Völker Mittelerdes haben sich immer ein wenig mit dem Wissen getröstet, dass das herbeigesehnte Licht des Tages diese Monster schwächt und zurücktreibt in ihre schattigen Reiche. Seit kurzem jedoch verbreiten sich immer mehr besorgniserregende Geschichten unter den Bewohnern Eriadors – Geschichten über größere, noch wildere Orks, die auf Kraft und Schläue hin gezüchtet werden und bei Tag und Nacht mit furchtbarer Stärke kämpfen können. Die kämpfenden Uruk-hai, wie sie genannt werden, sind wirklich furchteinflößend.

Sauron selbst hat seit einiger Zeit Uruk-hai gezüchtet, doch nun sagt man, dass ein mächtiger Herrscher aus den Landen im Südosten ebenfalls die finstersten Künste ausübt, um diesen Kreaturen Leben zu schenken. Dieser neue Herrscher stellt aus den Uruk-hai eine Kampftruppe auf, um Verwüstung und Finsternis über die friedlichen Lande Mittelerdes zu bringen. Niemand möchte sich näher damit beschäftigen, zu welchem schändlichen Zweck dieser Tyrann solche Greueltaten begehen mag, aber Furcht breitet sich aus in den Landen östlich des Nebelgebirges, während diese Kreaturen eine Schneise durch Dorf um Dorf hacken und brennen.

Uruk-hai haben zähe, dunkle Haut, Körper aus Muskelsträngen, und unglaubliche Kraft und Ausdauer. Sie scheinen keine Ruhepausen zu brauchen, sondern allein von ihrem brennenden Hass auf alles, was gut ist in Mittelerde, am Leben gehalten zu werden.
(Quelle: Codemasters)

 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 43 - 51 von 51
© 2017 Herr der Ringe Online.de
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.