Fornost

Fornost Annúminas, die erste Hauptstadt des Nördlichen Königreichs und der Hochsitz aller Könige der Menschen, fiel einige Jahre nach den Kriegen gegen Sauron dem Ruin anheim. Die Erben von Valandil, des Sohnes Ilsidurs, verließen diesen Ort und bauten ihren Hauptsitz bei der Festungsstadt von Fornost auf den Nordhöhen auf. Dort verweilten sie über viele Königsgenerationen hinweg, sie überdauerten sogar die Teilung des Nördlichen Königreichs von Arnor, das in drei Gebiete geteilt wurde: Arthedain, das Hauptkönigreich; Cardolan, das schnell von Seuche und Krieg verwüsted wurde und Rhudaur, das unter die Herrschaft eines bösen Königs der Bergmenschen fiel, der in einem geheimen Bund mit Angmar stand.

Fornost widerstand dem ersten Angriff des Hexenkönigs von Angmar, jedoch fiel König Arveleg I in der Schlacht. Arvelegs Sohn Araphor, der zu diesem Zeitpunkt noch kein richtiger Mann war, trat in den folgenden Schlachten dennoch wacker in die Fusstapfen seines Vaters. Mit Hilfe von Cirdan, dem Schiffbauer und Elfen-Fürst der Grauen Anfurten, vertrieb er die Armee des Hexenkönigs aus Arthedain. Die Freude über den Sieg war jedoch nicht ungetrübt, denn der Wachturm von Amon Sûl wurde niedergerissen. Glücklicherweise wurde der Palantír, der bei Amon Sûl aufbewahrt wurde, schon vor dem Fall des Turms in Sicherheit gebracht und nach Fornost geholt.

Fornost stand für mehr als 300 Jahre nach dem ersten Angriff wie ein fels in der Brandung, bis der Hexenkönig die Armeen von Angmar und Rhudaur in einem großen Feldzug gegen Arthedain führte. Als die Stadt fiel, flüchtete König Arvedui mit den Palantíri von Amon Sûl und Annúminas, doch kam er in der Eisigen Bucht von Forochel und und beide Steine gingen verloren. Die Ära des Nördlichen Königreiches endete und Arvenduis Sohn Aranarth, von dem Aragorn, der Erbe von Ilsidur, abstammt, wurde der erste Anführer der Dúnedain des Nordes. Fornost ist nunmehr eine Ruine, die von grünem Gras überwachsen ist und zur Zeit der Ringkriege üblicherweise als Totenteich bekannt ist. Ihre ganze Geschichte ist nur Wenigen im Norden bekannt, abgesehen von den Waldläufern, die die letzten Überlebenden des Volkes sind, das einst in ihren Mauern lebte.

 
Gln Vraig

Glan Vraig Als die Vorboten der Schatten von Angmar sich erhoben, verließ ein Elb namens Lainedhel den Hort von Imladris, das auch als Bruchtal bekannt ist, und machte sich mit allen, die ihm folgen wollten, auf in die Ettenöden. Er sandte einen Ruf hinaus in die Welt der Zwerge von Othrikar, der Waldläufer und der Eglain, ein Menschenstamm, der in den Öden der Einsamen Landen angesiedelt ist. Als die Freien Völker von Eriador sich unter dem Banner der Elben versammelten, erbauten sie die erste ihrer Festungen: Glân Vraig.

Die Elbenzitadelle von Glân Vraig ziert die südöstlichen Spitze der Ettenöden, und am Rande eines verwucherten Waldes gelegen, bewacht sie den südlichen Durchgang durch die Trollhöhen nach Bruchtal. Obwohl sie nicht die größte der Festungen der Freien Leute ist, ist Glân Vraig sicherlich die am besten befestigte und stellt die letzte Bastion gegen die anrollende Gefahr aus Angmar dar, sollte alles andere scheitern.

In Der Herr der Ringe Online: Die Schatten von Angmar ist Glân Vraig der Ausgangspunkt für alle Spieler, die auf der Seite der Freien Völker die Monsterspiel-Zone in den Ettenöden betreten. Es wird gemeinhin als sicherer Ort betrachtet und kann nicht von den Monsterspielern eingenommen werden. Glân Vraig wurde von den HdRO-Designern entworfen, um einen Sammelpunkt für die Allianz zu schaffen, die dem Bündnis zwischen Elendil und Gil-galad gegen Sauron am Ende des Zweiten Zeitalters ähnlich ist.

 
Noglond und Gondamon

Vorposten der ZwergeIm Thráin-Tal, unterhalb von Thorins Halle, liegen zwei Vorposten der Zwerge: Noglond und Gondamon. Der erste und kleinere der beiden, Noglond, ist nur wenig mehr als eine Wegstation, die in die Flanke des Berges gebettet wurde und abseits der Strasse gen Osten liegt. Der gröβere der beiden Vorposten, die Festung Gondamon, erhebt sich auf der Spitze eines groβen Hügels weiter östlich und wacht dort über die umliegenden Ländereien.

Während der Tage von Edhelion waren beide Vorposten einst Heimstätten der Elben, fielen jedoch während der langen Jahre nach ihrer Zerstörung dem Verfall anheim. Die vom Einsamen Berg verbannten Zwerge bauten sie unter der Führung von Thráin und Thorin wieder auf, und so hießen die Elben von Duíllond sie in den Bergen willkommen. In diesen finsteren Zeiten müssen die Wächter von Noglond und Gondamon stets wachsam sein, denn die verräterischen Grimmhands und Bilwisse könnten jederzeit aus dem Norden zurückkehren.

Noglond and Gondamon wurden von den Turbine-Entwicklern von Der Herr der Ringe Online: Die Schatten von Angmar erschaffen, um dem Vermächtnis der Zwerge im Blauen Gebirge mehr Leben zu verleihen. Spieler, die in den Ered Luin Abenteuer bestreiten, werden beide Vorposten besuchen wollen und die Zwerge wiederum werden sicherlich einiges an Arbeit für die Spieler bereithalten. (Quelle: Codemasters)

 
Thorins Hallen

Thorins Hallen"So kehrten Thráin und Thorin zurück, mit dem Rest, der von ihrer Gefolgschaft noch übrig war... und zogen umher durch Eriador, bis sie eine Heimat im Exil gefunden hatten, im Osten der Ered Luin, jenseits des Lune."
– Die Rückkehr des Königs, Anhang A, Teil III Durins Volk


Die großen Hallen Thorins, tief verborgen unter den Ered Luin im Westen Mittelerdes, gehören zu den größten Wundern an Handwerks- und Baumeisterkunst, die man in dieser Welt finden kann. Es sind bereits fast 80 Jahre her, seit Thorin sein Zwergenheim verließ, seinen rechtmäßigen Platz unter Erebor zurückzufordern, auf seiner noblen Reise zum einsamen Berg, um den Drachen Smaug zu bezwingen (ein in der Tat sehr wohl dokumentiertes Abenteuer!). Obwohl Thorin niemals wieder zu diesem Ort zurückkehrte, weil er nach der erfolgreichen Rückkehr auf seinen rechtmäßigen Thron in der Schlacht der fünf Armeen fiel, blieben Thorins Hallen in den Blauen Bergen ein von Leben vibrierendes Zentrum dieser Region.

Zwergen-Charaktere, die neu in Mittelerde starten, beginnen ihre großen Abenteuer hier in den Ered Luin, in Thorins Hallen, um dann in die Dunkelheit der nahe gelegenen Silbernen Minen herabzusteigen. Diese Gegend, die sich unweit der westlichen Ufern Mittelerdes erhebt, nicht weit entfernt von den Grauen Anfurten der Elben und dem Auenland der Hobbits, ist ein lebendiger Durchgangspfad für viele der mannigfaltigen Rassen Mittelerdes. Die Ered Luin, auch bekannt als Blaue Berge, sind ein Landstrich reich an mittelerdischer Geschichte und weithin bekannt durch alle Zeitalter. Trotzdem gibt es von hier nur sehr wenige aufgezeichnete Abenteuer in den Büchern von Der Herr der Ringe – sie sind also ein perfekter Ort für neue Spieler, niemals zuvor gesehene Gebiete zu besuchen, wenn sie ihre Entdeckungsreise durch diese Welt beginnen. (Quelle: Codemasters)

 
Thorins Thron

Thorins ThronMarkant gelegen hoch über dem herrlichen Steinwerkboden von Thorins Halle, erwartet Abenteurer der großartige, leere Thron Thorins, benannt nach Thorin II, auch bekannt als Thorin Eichenschild, König unter dem Berg – der letzte der Linie von Zwergenkönigen, die in den Hallen von Ered Luin residierten. Vor mehr als 150 Jahren (im TZ 2845) bestieg Thorin den Thron des Volkes von Durin, nachdem sein Vater Thrain II verschwunden war. Trotzdem blieb Thorin ein König im Exil, denn seine Leute waren vom großen Drachen Smaug aus ihrer angestammten Heimat vertrieben. Von diesen Hallen aus brachen Thorin und seine Begleiter auf, das Reich unter dem Einsamen Berg zurück zu fordern (und im Verlauf der Reise einen gewissen Dieb in ihre Reihen aufzunehmen). Der Thron, erschaffen von den größten Zwergenkünstlern, ist ein Meisterwerk der Skulpturkunst, gehauen aus dem Fels, der die Grundfeste der Blauen Berge bildet.

Thorins Thron ist eine von vielen Entdeckungen, die der Spieler bei seinen Abenteuern in Ered Luin machen kann. Thorins Halle, und die nahe gelegenen silbernen Minen, gehört zu den wichtigen Wegkreuzungen und Treffpunkten für viele Völker in Mittelerde. Zwerge und Elben trifft man hier häufig, ebenso wie die mysteriösen Waldläufer; viele Gesichter, die man von den Seiten von Der Herr der Ringe kennt, wurden in dieser Region gesichtet, mit unbekanntem Vorhaben in diesen gefährlichen Zeiten.

Thorins Thron und die umgebenden Hallen zeigen viele dramatische Architektur- und Handwerksstile und präsentieren so die herausragenden Fähigkeiten der Zwerge als die größten Baumeister Mittelerdes. Die gesamte Umgebung besteht aus beeindruckenden Steingebilden, gehauen aus dem Herzen des Berges und bis ins kleinste Detail kunstvoll gearbeitet. Das Zwergenheim von Ered Luin ist sowohl ein praktischer, belebter Treffpunkt für Abenteurer, als auch ein kunstvolles Meisterwerk zum Erkunden und Entdecken. (Quelle: Codemasters)

 
Wetterspitze

Wetterspitze"Nein. Auf der Wetterspitze gibt es kein Hügelgrab, ebenso wenig wie auf den anderen Hügeln hier... Die Menschen aus dem Westen haben nicht hier gelebt; in ihrer letzen Zeit verteidigten sie aber diese Hügel gegen das Böse, das aus Angmar kam..."
- Die Gefährten, Buch I, Kapitel 11 Ein Messer im Dunkeln

Vor langer Zeit erbaute der erste König von Arnor, Elendil, den Turm Amon Sûl im Zentrum seines Reiches, inmitten der Wetterberge. Er sollte einen Palantír beherbergen – einen der sieben "sehenden Steine " durch die Elendil, seine Erben und ihre Vasallen miteinander kommunizieren und über die nördlichen und südlichen Reiche wachen konnten.

Zur Zeit, als Arnor in die drei Königreiche Arthedain, Cardolan und Rhudaur zerbrach, und sich die getrennten Länder um den Turn gruppierten, debattierten deren Herrscher oft und heftig über die Besitzrechte an den Wetterbergen. Alle drei Reiche strebten nach der Kontrolle über den Palantír, aber letztendlich begannen die Linien von Dúnedain in Cardolan und Rhudaur zu schwinden. Rhudaur fiel unter die Faust des Hexerreiches von Angmar. Während Angmars erstem Angriff auf Arthedain wurde der Turm dem Erdboden gleichgemacht. In weiser Voraussicht hatte man den Palantír aber bereits lange vorher entfernt.

In späteren Zeiten erlebte die Wetterspitze, als die Amon Sûl inzwischen bekannt war, zwei einschneidende Ereignisse. Zum ersten kämpfte Gandalf der Graue, als er von Bree nach Bruchtal reiste, hier gegen mehrere Nazgûl und wurde daraufhin von dort bis zu den Trollhöhen verfolgt. Zuvor hinterließ er jedoch ein Zeichen auf einem Stein, der zwei Tage später vom Waldläufer Streicher und vier Hobbits gefunden wurde, als sie dort ihr Lager aufschlugen. Die verbliebenen Nazgûl überfielen Streicher und seine Gefährten, und Frodo Beutlin wurde vom Hexenkönig von Angmar, dem Herrn der Nazgûl, mit einem Schwertstich verletzt, nachdem er den Einen Ring angesteckt hatte.

In Der Herr der Ringe: Die Schatten von Angmar, erfahren die Spieler etwas über einen großen Kriegsherren von Angmar, der in der entscheidenden Schlacht bei Amon Sûl geschlagen wurde und als gefallen galt. Man entdeckt zudem, dass nach dem Abzug von Streicher und seinen Begleitern, die Wetterspitze ein Zufluchtsort für eine Horde Orks wurde, die das Gebiet von Bree-Land und die einsamen Länder auskundschaften… Vorboten eines Übels, das noch bevorsteht. Die Wetterspitze ist nur eine von vielen populären Schauplätzen aus Der Herr der Ringe, die man in HdRO besuchen kann.

 
Verlassene Herberge

Verlassene HerbergeEine Tagesreise östlich von Bree finden Reisende an der Großen Oststraße die Verlassene Herberge. Es wird für längere Zeit der letzte Außenposten der Zivilisation sein, den sie zu sehen bekommen. Die Herberge ist baufällig mit vielen löchrigen Wänden und einem stark vernachlässigten Dach. Trotz allem ist in dieser gesetzeslosen Gegend jedes Dach gern gesehen, selbst wenn nur noch die Hälfte intakt ist.

Da die Verlassene Herberge im Herrn der Ringe nur kurz erwähnt wird, musste sie für Der Herr der Ringe Online: Die Schatten von Angmar ohne Vorlage entwickelt werden und eine ehemals gern besuchte Stätte darstellen, die den Kräften der Natur und dem Alter Tribut zahlen musste. Das Design Team von Turbine hat einige zentrale Handlungselemente für diesen belebten Treffpunkt entwickelt und viele Aufgaben und Möglichkeiten zum Handel geschaffen, um die Verlassene Herberge zu einem wichtigen Knotenpunkt zu machen. Die Gegend um die Verlassene Herberge ist die weitläufige grasbewachsene Wildnis zwischen Bree und den Trollhöhen. Einst sorgte hier das mächtige Verlassene HerbergeKönigreich Arnor für Ordnung, doch in der heutigen dunkleren Zeit kann das Land mit seiner spärlichen Bevölkerung nicht mehr so einfach bereist werden. Die umgebenden Hügel beherbergen Wegelagerer und andere dunkle Gestalten. In den verstreuten Ruinen haben Plünderer bei Ausgrabungen wertvolle Gegenstände gefunden und bewachen diese scharf. Diese Unholde machen auch Jagd auf Unvorsichtige, die von der Großen Oststraße abweichen und sich den Gefahren, die jenseits der Straße auf sie lauern, nicht bewusst sind.

 
Agamaur

AgamaurNördlich der Großen Oststraße, wo sie von der Einöde der Einsamen Lande zur Letzten Brücke führt, nördlich auch von den Ruinen der Feste Guruth, Heimat der plündernden Eglain, liegt eine weite Moorlandschaft, die unter dem Namen Rotsümpfe bekannt ist. Der Sumpf hat nicht immer so ausgesehen. Einst war er ein kleiner See neben einer grünen Wiese, aber Geschichten erzählen davon, dass ein großer, blutiger Kampf zwischen den Bergmenschen von Rhudaur und den Armeen von Arthedain und Cardolan hier an dieser Stelle stattfand. Das Blut der Gefallenen verdarb das Wasser des Sees, verunreinigte ihn und das Land drum herum.

Verborgen vor den Menschen aus Arthedain schlief im See, der nun in der nördlichen Region der Rotsümpfe liegt, ein gewaltiges Geschöpf der Natur. Dieses einst friedliche Wesen geriet unter den Einfluss des verdorbenen Sumpfes. Sie erwachte als etwas entsetzlich Zerstörerisches, hemmungslos tötend, um ihren Blutdurst zu stillen. Die Eglain der Feste Guruth sagen, dass innerhalb der Grenzen von Agamaur, der nördlichen Region des Sumpfes, die Toten auferstanden sind, und dass nun böse Männer in den Ruinen von Garth Agarwen hausen, welche die Macht anbeten, die dort wohnt. Es wird außerdem gesagt, dass irgendwo im Sumpf die Schatten der Männer von Arthedain zu finden sind, von einer großen Macht verflucht dafür, dass sie unfähig waren, den Sumpf von der Verunreinigung zu erlösen, die das Land verdirbt.

AgamaurDie Entwickler von HdRO konnten ein Gebiet mit wenig Hintergrund und Geschichte benutzen, um durch Kombination von Themen des bekannten Stoffes Agamaur und den Rest der Rotsümpfe zu erschaffen, ein tückisches Spielfeld für die wahrlich Wagemutigen. Spieler von Der Herr der Ringe Online: Die Schatten von Angmar sollten besser Verbündete sammeln, bevor sie sich in die Moore von Agamaur wagen, denn die in den Rotsümpfen lauernden Gefahren übersteigen die Fähigkeiten eines einzelnen Abenteurers bei weitem.

 
Bruinenfurt

BruinenfurtWenn sich Reisende gen Osten wenden in Richtung des Nebelgebirges, die kargen Einsamen Lande und die tückischen Hügel der Trollhöhen hinter sich lassend, so erfüllt das Rauschen des Bruinen Flusses die Luft. Nicht umsonst nennt man ihn auch das „Lautwasser".
An der Bruinenfurt, wo die Große Oststraße den mächtigen Strom kreuzt um dann weiter nach Bruchtal zu führen, kann man den Fluss leicht an einer seichten Stelle, gleich unterhalb der malerischen Wasserfälle, überqueren.
Viele Abenteurer berichten allerdings davon, sie hätten die Gegenwart einer großen, und aus der Natur stammenden Macht gespürt, die vom Fluss auszugehen schien und welche das verborgene Tal der Elben beschützt, das sich auf der anderen Seite der Furt erstreckt.

Der Aufstieg nach Bruchtal ist gleichzeitig ehrfurchtgebietend, beruhigend und heiter, und doch unter Umständen gefährlich für Reisende, die dieses Land durchqueren. Die Bruinenfurt ist allen Lesern des „Herrn der Ringe" als die Stelle bekannt, an der Frodo seinen letzte Flucht durch die Wasser des Bruinen antrat, um schließlich in die Sicherheit von Elronds Heim in Bruchtal, zu gelangen. Es ist außerdem weithin bekannt, dass die Elben von Mittelerde, vor allem diejenigen welche in Bruchtal leben, ihr Heim furchtlos gegen die Finsternis schützen, die über das Land kommt. Reisende sind gut damit beraten, ihre friedlichen Absichten zu bekunden, sobald sie in die Hörreichweite des Bruinen kommen. Die Wachen von Bruchtal zeigen selten ihre Anwesenheit und können schnell und lautlos zuschlagen, wenn sie jemanden nicht als Freund willkommen heißen.

 
Bilbos Steintrolle

Bilbos SteintrolleDie Abenteuer von Bilbo Beutlin, wie sie im "Kleinen Hobbit" aufgezeichnet wurden, endeten beinahe abrupt, als er und seine Gefährten in einem Gebiet bekannt als die Trollhöhen auf die Trolle Tom, Bert und Bill stießen. Nachdem Gandalf eingriff und unter den Trollen einen Streit über die beste Art und Weise Hobbit- und Zwergenfleisch zuzubereiten entfachte, konnten Bilbo und die Zwerge im letzten Moment dem Schicksal, als Mahlzeit für hungrige Trolle zu enden, entgehen. Als die Sonne aufging, und der Streit immer noch kein Ende gefunden hatte, verwandelte das Morgenlicht die Trolle zu Stein, wo sie auch heute noch zu finden sind.

Abenteurer in den Trollhöhen, ein Gebiet nicht weit entfernt von der Großen Oststraße, die hier aus dem Einsamen Lande herausführt, können auf die drei Statuen treffen. Die Statuen wirken immer noch beunruhigend lebensecht, bedenkt man die siebzig Jahre die seit dem Tag vergangen sind, an dem die dümmlichen Trolle von dem wandernden Zauberer übertölpelt wurden. Reisende sollten allerdings wissen, dass jüngste Erzählungen von einer größeren, weit fürchterlicheren Brut von Trollen sprechen, und das diese Brut nicht länger das Sonnenlicht fürchtet. Also auch wenn dieses ruhige, schattige Tal einen Moment der Heiterkeit bietet, indem es an das Schicksal des armen Tom, Bert und Bill erinnert, sollte man nicht vergessen, das zukünftige Begegnungen zwischen Trollen und leichtfertigen Abenteurern nicht so glimpflich vonstatten gehen könnten.

 
Halle des Feuers

Halle des FeuersUnter den vielen ruhigen Orten und Kammern innerhalb des wundersamen Heims von Elrond in Bruchtal, ist die Halle des Feuers ein einzigartiger Ort der Wunder. Erleuchtet von einem nie verlöschenden Feuer in einer gewaltigen Feuerstelle, ist die Halle des Feuers ein sagenumwobener Rückzugsort. Ein Ort an dem müde Reisende in dunklen Ecken und auf weichen Stühlen ruhen können und an dem selbst Elben mit der Erfahrung vieler Zeitalter, sich zurück ziehen um Stunden der ungestörten und stillen Besinnung zu verbringen.
Zu Festen jedoch wird die Stille aufgehoben und die große Halle wird zu einem lebhaften Ort der Zusammenkunft, ein Ort an dem Geschichten erzählt und Lieder gesungen werden. Man erzählt sich, der alte Bilbo Beutlin selbst, in heutigen Tagen ein Bewohner des Hauses von Elrond in Bruchtal, suche oft die Halle des Feuers auf um etwas zu schreiben, und – der Wahrheit muss genüge getan werden – um viel eher ein kleines Nickerchen zu halten.

Halle des FeuersIn Der Herrn der Ringe Online: Die Schatten von Angmar erwartet die Halle des Feuers jene tapferen Abenteurer, welche die unheimlichen Wälder und finsteren Hügel des östlichen Eriador durchquert haben um das geschützte Tal von Imladris am westlichen Fuße des Nebelgebirges zu erreichen.
Hier kann sowohl die Weisheit von Elrond und den Elben gefunden werden, wie auch verschiedene Aufgaben und Fertigkeiten zum erlernen. Diese gewaltigen Halle, entworfen um die große Liebe der Elben zur Schönheit und der Natur wiederzuspiegeln, dient als zentraler Ort der Zusammenkunft innerhalb von Bruchtal. Ein Ort um Freunden eine Geschichte zu erzählen, um von örtlichen Ereignissen zu erfahren, oder um den nächsten Schritt, auf der gefährlichen Reise gegen die wachsende Dunkelheit in den nördlichen Landen, zu tun.

 
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