Brandyschloss

BrandyschlossSeit fast 700 Jahren begrüßt das warme Licht der vielen Fenster vom Brandyschloss Besucher, die den Brandywein Fluss aus dem Westen nach Bockland überquerten. Ursprünglich von Gorhendad Altbock, dem ersten Meister des Schlosses (wie der Kopf der Brandybock Familie genannt wird), gegraben und gebaut und über Generationen reichlich erweitert, besteht
die Heimat der Vorfahren von Familie Brandybock nun aus vielen Tunneln und Räumen, die den kompletten Bockberg an den östlichen Ufern von Brandywein ausfüllen. Brandyschloss hat nicht weniger als drei Haupteingänge und über hundert Fenster, welches es zu dem glanzreichsten Anwesen in ganz Auenland machen. Lange bevor die Gemeinschaft des Ringes gegründet wurde nannte ein kleiner und in jungen Jahren verwaister Hobbit namens Frodo Beutlin dieses seine Heimat. Dies geschah, bevor er sich dazu entschloss beim alten Bilbo Beutlin im Beutelsend bei Hobbingen zu wohnen. Merry Brandybock, Frodo's Cousin und ebenfalls einer der Neun, die mit dem einen Ring gen Mordor auszogen, nannte dieses großartige Anwesen auch einmal sein Zuhause.

Das Brandyschloss ist nicht nur Heimat für viele Generationen von Brandybocks, sondern neben Cousins und sicherlich Hunderte von Verwandten, beherbergen die Hallen auch eine beeindruckende Anzahl an Büchern über die Geschichte des Auenlandes. Diese Bibliothek wurde in bedeutender Weise bereichert, nachdem Merry Brandybock seinen Weg zum Brandyschloss zurückfand und er selbst Meister des Bocklandes wurde... aber diese Geschichten sollen ein anderes mal erzählt werden.

Obwohl der Großteil von Brandyschloss unterirdisch errichtet wurde, ist eine bedeutende Anzahl von Gebäuden im und um den Bockberg herum schon weithin sichtbar. Das gesamte Dorf von Bockenburg wurde entlang der Hügel und Ufer, die das Schloss umgeben, errichtet. Das Brandyschloss im Dorfzentrum, wurde durch die seit Generationen vorgenommene Ausbauten von einen großen, flachen Hügel in eine eindrucksvolle Wohnstätte und ein wichtiges soziales Zentrum von Bockland verwandelt. Ohne Zweifel werden Reisende, die in diese Region kommen, einen Moment verweilen um eine Geschichte zu teilen und mit den guten Hobbits vom Bockland Waren zu tauschen, bevor sie sich dann in das mysteriöse Dunkel des Alten Waldes wagen. Dieser befindet sich gleich jenseits der Hohen Hecke, die das Dorf schützend im Osten umgibt.

 
Mckenwassermoore

MckenwassermooreAuf der Großen Oststraße von Bree in Richtung der Wetterberge im östlichen Eriador werden Reisende bemerken, wie sanft geschwungene Hügel und saftiges Grasland einer gewaltigen, flachen Ebene voller trügerischer Sumpflöcher weichen, die sich nordwärts der Straße ausbreitet. Diese Region ist bekannt als die Mückenwassermoore, ein Gebiet, in dem sich sogar erfahrene Abenteurer, die das Land gut kennen, nur schwer orientieren können. Der Boden hier ist sumpfig und gefährlich; stellenweise besteht er nur noch aus tiefen Schlammlöchern und stehenden Gewässern. Zudem sind die Mückenwassermoore die Heimat von Fliegenschwärmen, Mücken und Zirperkirpern, was zur Beschwerlichkeit einer Durchquerung beiträgt. Legenden erzählen von noch viel finstereren Kreaturen, die in den tiefen Tümpeln und hinter den moosbewachsenen Bäumen lauern, und man sagt, dass marodierende Banden von verdorbenen Menschen und abscheulichen Bilwissen dieses Land durchstreifen – doch was sie vorhaben, ist unbekannt.

Man mag sich fragen, ob es nicht weise wäre, einfach auf der Großen Oststraße zu bleiben, die Mückenwassermoore weitläufig zu umgehen, und somit all den Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen. Doch dabei würde man die Questen und reichen Schätze aus der Geschichte Eriadors übersehen, einer Geschichte, die mehr als zehn Jahrhunderte zurückreicht und nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Vor langer Zeit beanspruchten die Königreiche Rhudaur und Arthedain, zwei der großen Königreiche Arnors, dieses Land zu Füßen der Wetterberge und des großen Turms von Amon Sûl (auch bekannt als die Wetterspitze). Auch der Hexenkönig von Angmar auf dem dunklen Thron in Carn Dûm streckte damals die Hand nach diesem Land aus. Gewaltige Schlachten wurden geschlagen, von denen Ruinen noch Zeugnis ablegen, als stummer Nachruf auf die Menschen, die alles gaben, um das Böse aus dem Norden zu besiegen.

Das Moor ist trügerisch und ständig in Bewegung, um es milde auszudrücken. Doch die verlassenen Außenposten von Arnor und die Überreste der einst großen Festungen und anderer imposanter Bauwerke sind immer noch in den Feldern von Schilf und hohen Gräsern zu finden. In Ihnen verbergen sich längst vergessene Geheimnisse, um von den mutigsten Abenteurern entdeckt zu werden.

 
Mckenwasserpass

MckenwasserpassObwohl der kürzeste Weg aus dem Breeland in die Einsamen Lande und die Trollhöhen über die Große Oststraße unterhalb der Mückenwassermoore führt, ist dies keineswegs der einzige Weg durch die Berge. Es gibt einige Pfade, die jedoch nur wenigen bis auf den Waldläufern des Nordens bekannt sind, und einer dieser Pässe führt direkt durch die Moore. Am nordöstlichen Rand der Mückenwassermoore führt ein Pass aus dem Sumpf heraus und über die Berge dahinter. Vom Scheitelpunkt des Mückenwasserpasses kann man in der Ferne den Berg Amon Sûl, besser bekannt als Wetterspitze, erkennen.

Dies ist der Weg, über den der Waldläufer Streicher Frodo Beutlin und seine Gefährten aus dem Breeland heraus zur Elben-Zuflucht Bruchtal geleitet hat. Spieler von Der Herr der Ringe Online: Die Schatten von Angmar, die den Fußspuren der Gefährten folgen wollen, mögen den Mückenwassermooren und dem Mückenwasserpass die Stirn bieten, hinunter in die jenseits liegenden Einsamen Lande.

 
Schlucht

SchluchtReisende, die sich von Bree aus gen Nordosten wenden, werden an dem Dorf Schlucht vorbeikommen, das tief eingebettet in einem bewaldeten Tal liegt, und das man nur aufgrund der leichten Rauchschwaden erahnen kann, die sich aus den Schornsteinen der Häuser seiner Einwohner kräuseln. Genau wie die anderen Dörfer zwischen dem Breeberg und den Mückenwassermooren ist Schlucht ein friedlicher Ort, in dem Menschen und Hobbits Seite an Seite leben, ohne sich in die Quere zu kommen. Die Einwohner stehen im Ruf, vorsichtig und zurückhaltend zu sein, wenn es darum geht, Fremde in ihrer Mitte aufzunehmen. Sie sind jedoch gastfreundlich genug, um jene aufzunehmen, die ein gutes Herz bewiesen haben.

Nun jedoch weht ein kalter Nordwind und Gerüchte über eine dunkle Verschwörung der einstmals zerstrittenen Räuberbanden, die die Lande unsicher machen, werden hinter vorgehaltener Hand weitergegeben. So lange man denken kann, waren Männer von zweifelhaftem Charakter eine geringfügige Bedrohung für Bauern und Reisende in dieser Gegend, nun jedoch scheinen sich die Banden vereinigt zu haben und werden von einem namenlosen Anführer geleitet. Die Einwohner von Schlucht und alle umliegenden Dörfer haben sich zusammengetan, um diese zunehmend dreisteren Angriffe abzuwehren. In diesen dunklen Zeiten scheinen sogar die Wölfe der Ländereien vor den Stadttoren angriffslustiger als sonst zu sein und Geschichten über finstere Kreaturen machen die Runde, die in den Tiefen des Waldes und in den verfallenden Ruinen ihr Unwesen treiben.

In Der Herr der Ringe Online: Die Schatten von Angmar können Spieler, die die Rassen Mensch oder Hobbit gewählt haben, ihre ersten Gehversuche in den verschiedenen Berufen des Handwerks-Systems von Herr der Ringe Online machen, indem sie bei Jolanda Unterholz vorsprechen, der Meisterin für Lehrlinge in Schlucht.

 
Brandywein-Brcke

Brandywine-Brcke“Die Nacht war schon herein gebrochen, als die Reisenden nass und müde endlich zum Brandywein gelangten. Aber sie fanden den Weg versperrt. An beiden Enden der Brücke erwartete sie ein großes, mit Dornen gespicktes Tor...” – Die Rückkehr des Königs, Buch VI, Kapitel 8 Die Säuberung des Auenlandes


Die Brücke von Stonebows, wie man die Brandywein-Brücke einst nannte, wurde ursprünglich von den Menschen Arnors errichtet, als Übergang über den Barandúin-Fluss auf der Großen Oststraße. Als den Gründern des Auenlandes das Land vom König von Arthedain überlassen wurde, war die Bedingung dafür sehr einfach: für den Erhalt der Brücke zu sorgen, damit Reisen in den Westen nie wieder gestört wurden. Die Hobbits des Auenlandes erfüllten diese Pflicht, selbst lange nachdem das nördliche Reich unter gegangen war. Sie hielten die große Steinbrücke instand, und verwehrten niemandem die Passage, gleich ob Mensch, Elb oder Zwerg. Selbst nachdem der Name des Flusses in Brandywein geändert wurde und die Brücke selbst nur noch als Brandywein-Brücke bekannt war, kümmerten sich die Hobbits des Auenlandes weiter sorgsam um die Brücke.
Aber als es auch im Auenland brodelte, brachte man Schlösser an den großen Torbögen an und Shirriffs wurden an beiden Enden postiert. Die Bewohner des Auenlandes hatten immer ein gesundes Misstrauen gegen „Fremde“ gehegt, aber der vermehrte Verkehr von rauen Menschen und anderem Volk zwang sie dazu, vor den aufkeimenden Gefahren von jenseits der Grenze wachsam zu sein. Aber der Konflikt im Land der Halblinge ist bisher nur ein laues Lüftchen im vergleich zum Sturm des erstarkenden Schattens außerhalb.
Die Brandywein-Brücke ist eine prominente Sehenswürdigkeit des Auenlandes und wird direkt nach den Vorgaben von Der Herr der Ringe dargestellt. Unter anderem spielte dieser Schauplatz eine große Rolle, als die Ringgeister auszogen, um das Zuhause von Frodo Beutlin zu überfallen. Auch wurden Frodo und seine Begleiter hier von den Shirriffs unter dem Kommando des mysteriösen Scharker “festgenommen”, als sie von der Ringreise zurückkehrten. Solche berühmten Schauplätze spielen eine gewichtige Rolle in Der Herr der Ringe Online, während sich die Handlung von die Schatten von Angmar entfaltet.

 
Gro-Smials

Gro-Smials“Die Tuks können sich glücklich schätzen, die haben ihre tiefen Höhlen in den grünen Bergen, die Groß-Smials mit allem drum und dran. Die Menschen kommen nicht an sie ran....” – Die Rückkehr des Königs, Buch VI, Kapitel 8 Die Säuberung des Auenlandes

 

Die Groß-Smials, auch bekannt als großer Ort der Tuks, wurden in Tuckborough ausgehoben im Auftrag von Isengrim II, dem zehnten Thain des Auenlandes und Großvaters des berühmten Bandobras “Stiergebrüll” Took. Eine große Familienhöhle, ähnlich dem Brandyschloss der Brandybucks, sind die Groß-Smials tief und besitzen viele Schächte. Sie wurden nicht nur dazu erbaut, um vielen Generationen von Tuks ein Zuhause zu bieten, sondern diese auch in dunklen Zeiten gegen Feinde zu schützen.
Obwohl das Auenland für viele lange Jahre in Frieden und Harmonie lebte, wuchsen an seinen Grenzen doch Konflikte, die langsam in das traditionelle Leben der hier ansässigen Hobbits eindrangen. Schwarze Reiter waren auf der Suche nach einem Hobbit namens Beutlin, und Menschen unter dem Befehl des mysteriösen Brigadekommandanten “Scharker” tauchten auf. Selbst einige Hobbits vertraten seine Sache - in der Hoffnung, das Schicksal des Auenlandes zu verbessern. Die Groß-Smials könnten schon bald in eine Festung umgewandelt werden, als eine Bastion des Krieges in einer Zeit, da sich Schatten über Mittelerde ausbreiten.
Während das Auenland gerade erst in die Ausläufer des Konfliktes außerhalb seiner Grenzen zu geraten beginnt, stellen sich die Tuks von Groß-Smial, die zu den standhaftesten und abenteuerlustigsten Hobbits überhaupt gehören, gegen die Bedrohung durch Scharkers Männer.
Die Groß-Smials sind nur einer der vielen, prominenten Schauplätze aus J.R.R. Tolkiens Der Herr der Ringe, die eine wichtige Rolle in Der Herr der Ringe Online: Schatten von Angmar spielen werden.

 
Michelbinge

Michelbinge"Selbst in den hügeligen Gebieten und den älteren Dörfern wie Hobbingen oder Buckelstadt oder in der größten Stadt des Auenlandes, Michelbinge auf den weißen Höhen, gab es inzwischen viele Häuser aus Holz, Ziegeln und Stein…“
- Der Herr der Ringe, Prolog


Oberflächlich betrachtet unterscheidet sich Michelbinge nur wenig von anderen Dörfern des Westviertels, aber tatsächlich ist es das städtische Zentrum des Auenlandes. Die althergebrachte Landwirtschaft ist hinter regen Handel, Politik und die neuesten Gerüchte aus allen Ecken des Landes zurück getreten. Immer, wenn ein Hobbit eine neue Pflugschar benötigt, oder das Neuste vom Tage hören will, ist Michelbinge sein Ziel.

Michelbinge ist der Sitz der Ratshöhle, wo der Bürgermeister Willi Weißfuß residiert. Hier lodern politische Diskussion, lokale Gerüchte und dieses und jene Geschwätz aus dem Dorf. Ebenfalls befinden sich hier das Haus des Bosses und die Büros der Landbüttel, sowie die zentrale Vertretung der Post des Auenlandes. Eine der Hauptattraktionen von Michelbinge ist das Mathom-Haus, wo Relikte aus der Geschichte des Auenlandes ausgestellt werden – darunter der legendäre Knüppel von Bandobras Tuk, dem Helden der Schlacht der Grünfelder.

Michelbinge ist in Professor Tolkiens Der Herr der Ringe nur kurz zu sehen (insbesondere die alten Lagerstollen, die von Scharkers Männern zu Festungsgängen umgebaut wurden), aber trotzdem ein bekannter Schauplatz aus dem Buch. Die Ratshöhle spielt eine prominente Rolle in der Geschichte, wie Willi Weißfuß seinen Spitznamen bekam, und das Mathom-Haus wird erwähnt als Ort, wo Bilbo Beutlins altes Elbenbenschwert Stich und sein Mithrill-Kettenhemd lange ausgestellt wurden. In Der Herr der Ringe: Schatten von Angmar können Spieler mit den Charakteren aus dem Buch interagieren, wie z.B. mit Bürgermeister Weißfuß und viele bekannten Schauplätze wie das Mathom-Haus besuchen.

 
Langfurch

LangfurchLangfurch ist das Zuhause des alten Bauers Maggot, einem der respektiertesten - dabei gleichwohl ungewöhnlichsten - Bewohner der Ostausläufer des Auenlandes. Maggots wuchernder und fruchtbarer Hof liegt in den Marish, einem Gebiet, das für seine Sümpfe und Marschen bekannt ist. Darin liegt wohl auch das Geheimnis von Maggots ungewöhnlichem Erfolg bei seinen Ernten (besonders bei einer Delikatesse, die bei allen Hobbits hoch begehrt ist: Pilze!).

Vorsicht ist aber beim Betreten von Maggots Land geboten. Er besitzt drei bösartige Hunde - Fang, Grip und Wolf - die seinen Besitz gegen jene jungen Hobbitherren schützen, die gerne einmal seine Pilze stehlen. Bauer Maggot gilt als weise, besonders bei den Brandybocks und Tuks, aber auch als ausgemachter Schrecken für jene, die die Früchte seines Landes plündern möchten.

LangfurchSpieler in Der Herr der Ringe Online: Schatten von Angmar werden viele Gelegenheiten haben, Langfurch zu besuchen und den Rat des alten Bauern Maggot einzuholen - von dem erzählt wird, dass er Verbindungen zu einem anderen, seltsamen, alten Gesellen haben soll, der in dem tiefsten Herzen des Alten Waldes lebt. Maggots Hof ist einer der vielen berühmten Schauplätze Mittelerdes in Der Herr der Ringe Online, den Frodo Beutlin und seine Begleiter auf ihrer schicksalhaften Reise besucht haben.

 
Bockenburger Fhre

Bockenburger FhreIm Ostviertel des Auenlandes stoßen Abenteurer auf den Fluss Baranduin, im Volksmund der Hobbits oft “Brandywein” genannt, der aus dem Abendrothgebirge weit im Norden entspringt. Eine der meistbenutzten Möglichkeiten zum Übersetzen über den breiten und langsam fließenden Fluss ist die Bockenburger Fähre im Ostviertel des Auenlandes, die die Marschen in den westlichen Anhöhen mit Bockenburg auf der Ostseite verbindet. Die Fähre ist eine einfache Einrichtung mit einem Steg aus hölzernen Planken (einer auf jeder Seite) und einem kleinen Boot, das zwischen jenen pendelt. In diesen dunklen Zeiten ist das Boot aber längst verschwunden. Vielleicht wurde es aus dem Wasser gezogen, um sich gegen Eindringlinge zu schützen, oder es wurde einfach zurück gelassen und trieb den Brandywein mit unbekanntem Ziel hinunter. Reisende in diesem Land müssen einen geeigneteren Platz finden, um das Wasser zu überwinden, oder sich auf dem Umweg zur Brandywein-Brücke flussaufwärts im Norden machen.

Die Gestaltung der Bockenburger Fähre und anderer berühmter Schauplätzen am Weg von Frodos Reise gehören zu den interessantesten, aber auch zu den herausforderndsten Aufgaben für das Design-Team von Turbine. Dem Pfad der Hobbits aus dem Auenland heraus, sowie auch der gesamte Route der Gefährten zu folgen, wird sicher zu den populärsten Beschäftigungen von Spielern bei Der Herr der ringe Online gehören. Damit jeder Schritt auf diesem Weg auch akkurat abgebildet ist, wird besondere Sorgfalt benötigt. Von den Kalksteinfelsen am Wegesrand zur Fähre, bis zu den glitzernden Lichtern von Brandyschloss – dieser Überweg wurde, von den ursprünglichen Konzeptzeichnungen bis zu der finale Modellierung in 3D, mit größtmöglicher Detailtreue zur Beschreibung in der Vorlage gestaltet. Spieler werden sicher dem Weg Frodos und seiner Begleiter folgen wollen und sich dabei erinnern, dass dieser Schauplatz eine exzellente Gelegenheit bietet, verfolgenden schwarzen Reitern zu entkommen.

 
Wasserau

WasserauDas Städtchen Wasserau liegt im Westviertel des Auenlands. Wie der Name schon vermuten lässt, liegt es am Rand des Wasserauer Sees, eine Verbreitung des Flusses Wässer. Der Fluss läuft von den Nordmooren über Hobbingen nach Wasserau, um schließlich im Osten in den Brandywein zu münden. Der bekannteste Treffpunkt des stillen Städtchens ist wahrscheinlich der Grüne Drache, ein freundlicher Platz um sich ein Getränk zu genehmigen und dem munteren Anwohnern beim örtlichen Klatsch zu lauschen. Wasseraus Postamt zählt zu den meistbesuchten der Umgebung, denn Hobbits lieben es, sich zu jedem Anlass ein Geschenk zu schicken; sei es ein Geburtstag, Feiertag oder irgendein anderer Tag, der sich zum Geschenke verschicken eignet - und es eignet sich fast jeder!

Wasserau wird sowohl im Herrn der Ringe als auch im Hobbit erwähnt. Durch diese kurzen Passagen konnte das Turbine Team diese weniger bekannte Region zum Leben erwecken. Sie gestalteten die Häuser und Gebäude ähnlich derer in Hobbingen und fügten Elemente hinzu, die typisch für eine Stadt am Wasser sind. Die Landschaft um Wasserau ist sehr grün, es gibt blühende Gärten, wohl gepflegten Rasen und andere farbenfrohe Gebiete voller natürlicher Schönheit. Es ist ein friedvoller Ort, an dem man seine Freunde trifft und Kraft sammelt, bevor man in gefährliche Gebiete außerhalb des Auenlands aufbricht.

 
Beutelsend

BeutelsendIm Hobbinger Bühl am Beutelhaldenweg können Abenteurer die ehemalige Behausung von Bilbo und Frodo Beutlin finden, die allseits unter dem Namen Beutelsend bekannt ist. Diese bescheidene Hobbithöhle mit einfacher, kreisrunder Holztür besteht aus einigen Räumen und Korridoren und ist nur ein wenig komfortabler als andere Höhlen. Eigentlich ist die Behausung selbst nicht allzu Aufsehen erregend, aber unter den Hobbits kursieren mannigfaltige Geschichten über die ehemaligen Bewohner und die Geschehnisse in der Höhle. Von hier aus brachen Thorin und seine Zwerge zu den Abenteuern am Einsamen Berg auf, bei denen sie den Drachen Smaug besiegten und das ihnen angestammte Zwergenkönigreich von Erebor zurück eroberten. Es wird erzählt, dass Bilbo die Zwerge auf dieser Reise begleitet hat und unermessliche Schätze aus dem Drachenhort mit zurück brachte. Tatsächlich glauben aber nur wenige, dass diese Schätze jemals wirklich existierten (und noch weniger glauben daran, dass Bilbo tatsächlich etwas mit dem Sieg über den Drachen zu tun hatte). Oft sah man Gandalf Bilbo und - später nach Bilbos Verschwinden - dessen Erben Frodo besuchen, aber niemand fand heraus, was hinter den verschlossenen Türen besprochen wurde. Als Frodo nach Bockenburg umzog, um näher bei seinen Verwandten - den Brandybocks - zu wohnen, zogen die wohl unbeliebtesten Hobbits der Gegend in die Höhle ein, Lobelia und Lotho Sackheim-Beutlin. Der einst so gepflegte Garten und die warmen Lichter von Beutelsend sind nun nicht mehr so einladend wie früher. Trotzdem wird noch viel über diese Höhle diskutiert und das wird auch noch über Generationen so weitergehen.

Bei den Sehenswürdigkeiten des Auenlands, die von den Abenteurern in Der Herr der Ringe Online: Die Schatten von Angmar zuerst besucht werden, wird Beutelsend wohl ganz oben auf der Liste stehen. In den Büchern von Professor Tolkien (sowohl in Der Herr der Ringe als auch Der Hobbit) wurden die Behausung, die anliegenden Gärten, Hügel und Landschaften genau beschrieben. Deshalb haben die Entwickler das Quellenmaterial und bestehende Karten noch einmal genau durchforscht, als sie Bilbos Heimstätte entwickelten und für das Spiel umsetzten. Ohne Zweifel wollen Spieler diese spezielle Hobbithöhle besichtigen, aber seit Frodos Abreise sind die Tage dunkler geworden und die Abenteurer müssen sich auf eine ganz andere Begrüßung von den wenig vertrauensvollen und sicherlich weniger freundlichen Bewohnern von Beutelsend einstellen.

 
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