Der Herr der Ringe
Geschrieben von Thelias   

Entwickler Turbine hat sich für das Spiel "Herr der Ringe Online" die Lizenz für die Bücher "Der kleine Hobbit" und "Der Herr der Ringe" gesichert. Hier erfahrt ihr ein wenig über die Ereignisse um "Den Herrn der Ringe".

 

Kurzfassung

Aufgrund des Ringfunds brechen zum Ende des Dritten Zeitalters im "Herrn der Ringe" die sogenannten Ringkriege aus. Der dunkle Herrscher Sauron setzt alles daran, den Einen Ring aus den Händen der unscheinbaren Halblinge wieder zu erlangen und die Welt auf ewig ins Dunkel zu stürtzen. Die neun Gefährten brechen auf, um den Einen Ring im Feuer des Schicksalberges einzuschmelzen.

 

Unfangreichere Inhaltsangabe

Die Vorgeschichte
Vor langer Zeit, im Zweiten Zeitalter Mittelerdes, wurden neunzehn Ringe geschmiedet. Jeder verlieh dem Träger ein langes Leben und Zauberkraft. Aber Sauron, der Dunkle Herrscher von Mordor, schuf heimtückisch einen Herrscherring, mischte dessen geschmolzenes Gold mit seinem Blut und seiner Lebenskraft, in der Absicht, alle anderen Ringe in seine Gewalt zu bringen. Tief im Innern des Schicksalsberges schmiedete er ihn und sprach den Ringzauber über ihn, der ihn zum Leben erwecken würde. Lange galt der Eine Ring als verloren. Doch nun erheben sich erneut die Schatten von Osten. Sauron erhielt Kunde, der Ring sei im Auenland, im Besitz eines gewissen Hobbits. Sauron schickt seine Schwarzen Reiter aus.


Teil 1 : Die Gefährten
Bilbo veranstaltet ein großes Fest und verschwindet am Ende mit Hilfe seines Zauberrings, den er einst dem unheimlichen Höhlenbewohner Gollum stahl (siehe: "Der Hobbit") und den er nun seinem Lieblingsneffen Frodo vermacht. Bilbo verläßt heimlich das Auenland und geht zu den Elben (die weise und schön sind und ewig leben) nach Bruchtal. Der Zauberer Gandalf entdeckt, daß der Ring vor langer Zeit von Sauron geschmiedet worden ist, einem bösen Hexer, der in einem früheren Zeitalter zwar besiegt worden war, doch jetzt wiederum an Stärke gewinnt und nach dem Ring sucht. Würde er ihn finden, wäre seine Macht absolut. Frodo muß also den Ring fortbringen, um das Auenland nicht zu gefährden. Sein Weg, so rät ihm Gandalf, soll ins elbische Bruchtal führen, um dort den Rat Elronds einzuholen. Mit Frodo reisen Sam, sein bodenständiger Gärtner und Diener, sowie die immer zu Streichen aufgelegten Freunde Pippin und Merry.
Unterwegs werden sie von finsteren schwarzen Reitern bedroht, ein gefährlicher Baum will sie verschlingen, und nur Tom Bombadil kann sie in letzter Minute retten. Schließlich treffen die Hobbits Streicher, der wenig vertrauenerweckend und ziemlich abgerissen aussieht, der in Wahrheit jedoch Aragorn ist, der Erbe des Königreichs von Gondor. Er schließt sich den Hobbits an, und ihm ist es zu verdanken, daß Frodo nach einer schlimmen Speerwunde, die ihm einer der Schwarzen Reiter beigebracht hat, überlebt. In Bruchtal erzählt Gandalf, wie er von Saruman, einst einem guten Zauberer, jetzt aber ein Gefolgsmann von Sauron, gefangengehalten wurde und wie es ihm schließlich gelang, mit Hilfe des Adlerfürsten zu entkommen. Er erzählt, daß Gollum Sauron unter Folter verraten hat, ein Hobbit trage den Ring. Elrond, der Elbenfürst von Bruchtal, erklärt daraufhin, daß der Ring zerstört werden muß, denn alle, die ihn tragen, werden durch ihn verdorben. Dies jedoch kann nur in Mordor geschehen, auf Sauron eigenem Gebiet, und der Ring muß in das Feuer der Schicksalskluft geworfen werden. Frodo erklärt sich bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Es schließen sich ihm die Freunde Sam, Merry und Pippin an, sowie Gandalf selbst, Aragorn, Boromir, der Elb Legolas und der Zwerg Gimli.
Der Weg ist beschwerlich und gefährlich: sie müssen die verlassenen Zwergenminen von Moria durchqueren, wo sie gegen Orks kämpfen. Sie glauben sich schon in Sicherheit, da taucht ein urweltlicher Feuerdämon auf. "Was für ein Unglück", sagt Gandalf, "und ich bin doch schon müde." Er stellt sich dem Dämon entgegen. "Flieht, ihr Narren", schreit er den Gefährten zu, und dann wird er von dem feurigen Balrog in die Tiefe gerissen. In Panik fliehen die Gefährten, und das dumpfe Gedröhn der Orktrommeln verklingt allmählich. Sie erreichen den Ausgang und schleppen sich weiter. Schließlich erreichen sie den Zauberwald Lothlórien, und sie werden von der Elbenfürstin Galadriel empfangen. Hier können sie etwas ausruhen. Als sie weitermarschieren, erbittet Boromir den Ring, um ihn als Waffe gegen Sauron zu benutzen. Doch Frodo hat sich entschieden. Er flieht, denn er wird die Reise nach Mordor alleine unternehmen. Heimlich schließt Sam sich an.


Teil 2 : Die zwei Türme
Der Bund ist zerbrochen, Gandalf verloren. Frodo und Sam sind fort, nur Merry und Pippin bleiben mit Boromir zurück. Da werden sie von einem Orkheer überfallen. Boromir verteidigt die Freunde bis zu seinem eigenen Tod, doch die Hobbits werden gefangengenommen. Aragorn, Legolas und Gimli nehmen ihre Spur auf. Merry und Pippin gelingt die Flucht, und sie kommen in einen geheimnisvollen Wald, wo sie Baumbart treffen, einen uralten, baumähnlichen Riesen vom Geschlecht der Ents. Er erkennt die Gefahr, die Mittelerde droht, und sammelt sein Volk, um Saruman anzugreifen. Aragorn, Legolas und Gimli treffen überraschend auf Gandalf, der nicht tot ist, aber verändert. Sie begeben sich an den Hof von Rohan, einem pferdeliebenden Volk, entlarven Schlangenzunge, Sarumans Spion, der König Théoden in seiner Gewalt hatte. Vor Helms Klamm schlagen sie eine unvergessliche Schlacht: Gimli und Legolas wetteifern, wer die meisten Orks tötet (Gimli gewinnt). Sie erreichen Sarumans Festung Isengard, entdecken, daß sie bereits von den Ents zerstört worden ist, und finden Merry und Pippin, beide unversehrt. Sie befreien Saruman, nachdem sie seinen Zauberstab zerbrochen haben. Zur gleichen Zeit nähern sich Frodo und Sam Mordor. Gollum, angezogen von dem Ring, folgt ihnen. Sie fangen ihn ein und machen ihn zu ihrem Führer. Gollum bringt sie zu den geheimen Stufen, dem Zugang zum Land Mordor. Dieser finstere Ort wird von Kankra bewacht, einer Riesenspinne, die Frodo mit ihrem Stachel vergiftet. Sam beschließt schweren Herzens, den Ring zu nehmen und die Quest alleine zu beenden. Doch da belauscht er ein Gespräch der Orks und erfährt, daß Frodo nicht tot ist, sondern nur bewußtlos.


Teil 3 : Die Rückkehr des Königs

Gandalf und Pippin erreichen Gondor, wo Denethor, Boromirs Vater und Statthalter, die Schlacht vorbereitet. Aragorn seinerseits bricht von Rohan auf (und läßt Théodens Tochter Éowyn mit gebrochenem Herzen zurück), um Gondor zu Hilfe zu kommen. Gondor ist belagert; und Faramir, Boromirs jüngerer Bruder, wird im Kampf verletzt. Merry und Dernhelm, der eigentlich die verkleidete Éowyn ist, töten den Anführer der Schwarzen Reiter; Aragorn triumphiert. Pippin entdeckt Denethor, den Sauron verzaubert hat, und es gelingt ihm auch mit Hilfe Gandalfs, Faramir zu retten. Eine Abteilung marschiert auf die Pforten Mordors zu, wo Saurons Boten Frodos Habseligkeiten bewachen. Doch Frodo selbst ist verschwunden, denn Sam hat ihn gerettet, und sie sind längst aufgebrochen. Frodo trägt schwer an dem Ring und gerät in Versuchung, ihn zu benutzen, aber Sam hilft ihm, standhaft zu bleiben. Sie erreichen die Schicksalskluft, doch Frodo ist unfähig, sich vom Ring zu trennen. "Der Ring ist mein." Da taucht Gollum auf. Er greift Frodo an, beißt ihm den Ring von Finger und stürzt in die Schicksalsschlucht. Unter großem Jubel zerbricht die Macht Mordors. Aragorn heiratet Arwen, die Tochter des Elbenfürsten Elrond, und sie lädt Frodo ein weiteres Mal ein, mit den Elben nach Westen zu gehen. Aragorn tritt sein rechtmäßiges Erbe an und wird König von Gondor. Als die Hobbits ins Auenland zurückkommen, finden sie es von Sarumans Soldaten zerstört. Es gelingt, diese zu vertreiben, und Saruman wird von Schlangenzunge getötet. Frodo aber bleibt gezeichnet, und er kann nicht lange dem Ruf der Grauen Anfurten widerstehen. Zusammen mit Bilbo, Gandalf, Galadriel und Elrond segelt er auf einem weißen Schiff davon. Pippin, Merry und Sam kehren ins Auenland zurück. Das Dritte Zeitalter Mittelerdes ist zuende.

 

Inhaltsangabe geschrieben und mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt durch
den Klett-Cotta Verlag
www.klett-cotta.de/

Vielen Dank !

 

 
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