Neugestaltung der Ettenöden, Teil 2

ImageIn den letzten Entwicklertagebüchern haben wir die Neuerungen für Klassen und Landschaft sowie das allgemeine Gameplay der Ettenöden erörtert. Jetzt widmen wir uns etwas mehr den Einzelheiten, um euch auf die neue Welt vorzubereiten, die euch nach der Veröffentlichung von Der Herr der Ringe Online: Die Minen von Moria erwartet. In diesem Entwicklertagebuch stellen wir euch diejenigen Änderungen vor, die den größten Einfluss auf euer tägliches Abenteuerleben in den Ettenöden haben werden. Wir möchten euch vermitteln, wie die 'neuen' Ettenöden 'funktionieren' werden.

 

Struktur des neuen Kampfsystems

Als wir uns daran begaben, die Ettenöden neu zu gestalten, verfolgten wir die folgenden Ziele:

1. Wir wollten ein unmittelbareres PvMP-Gameplay ermöglichen.
2. Wir wollten die Motivation für Spieler und für Monsterspieler erhöhen.
3. Wir wollten ermöglichen, dass Monsterspieler sich besser weiterentwickeln können.

Die früheren Entwicklertagebücher konzentrierten sich hauptsächlich darauf, welche Veränderungen wir einführen, um das letztgenannte Ziel umzusetzen. Nun werden wir versuchen, die ersten beiden Ziele näher zu erläutern.

Die Binge Frór
Die Bedingungen für den Zugang zur Binge Frór haben wir bereits in dem Entwicklertagebuch über die Veränderungen der Landschaft der Ettenöden erörtert. An dieser Stelle möchten wir noch einmal etwas intensiver darauf eingehen.

Die Ettenöden verfügen über fünf Außenposten. Diese Außenposten werden von den Streitkräften der Binge Frór kontrolliert und müssen von den Spielern beziehungsweise den Monsterspielern erobert werden, um Zutritt zur Binge zu erhalten. Zwei der fünf Außenposten müssen sich dazu in den Händen einer der beiden Parteien befinden. Aufgrund dieser grundlegenden Änderung kann es dazu kommen, dass sowohl Spieler als auch Monsterspieler gleichzeitig Zutritt zur Binge Frór erhalten. Diese Möglichkeit sollte die Ettenöden um eine interessante Spieldynamik erweitern.

Die Kämpfe, die Monster und der Aufbau der Binge wurden nicht verändert. Allerdings haben wir die Stufen der in ihrem Innern beheimateten Monster erhöht, um der neuen Stufenerhöhung für Spieler und Monsterspieler gerecht zu werden. Außerdem haben wir einen neuen Tauschgegenstand hinzugefügt. Er kann von den beiden Hauptfeinden in der Binge Frór, dem Rogmul Gaergoth und der Drachenkönigin, erbeutet werden. Mit diesem Tauschgegenstand könnt ihr für die Beteiligung an der Schlacht in den Ettenöden neue Belohnungen erwerben. Weitere Informationen dazu findet ihr am Ende dieses Entwicklertagebuchs.

Symbiotische Beziehungen

Eines der übergreifenden Ziele bei der Neugestaltung der Ettenöden war es, die verschiedenen Orte miteinander in Beziehung zu setzen, so dass eine Art Symbiose entstehen und sie einander gegenseitig von Nutzen sein würden. Dadurch sind wir einem lebendigen Schlachtfeld, das sich verändert, wenn die Schlacht sich wendet, noch einen Schritt näher gekommen. Nachfolgend werden wir erläutern, wie sich die Veränderungen auf euch Spieler und auf die verschiedenen Örtlichkeiten in den Ettenöden auswirken werden.

Tol Ascarnen, Isenbinge-Mine und das Grimmwald-Holzfällerlager

Obwohl sich für die Isenbinge-Mine und das Grimmwald–Holzfällerlager mit Ausnahme einiger behobener Fehler und dem Entfernen von ein oder zwei Aufgaben im Grimmwald weder Aufbau noch Struktur geändert haben, stehen sie jetzt mit dem Kampf um Tol Ascarnen direkt in Verbindung und sind für ihn von Bedeutung. Da Tol Ascarnen in den Ettenöden immer als ein Mittelpunkt grimmiger Schlachten gedacht war, wollten wir einen Großteil der Auseinandersetzungen durch diesen Standort geographisch konzentrieren. Nachfolgend erfahrt ihr, welche Veränderungen und Verbesserungen am Bergfried von Tol Ascarnen vorgenommen wurden und inwiefern die Isenbinge-Mine und das Grimmwald-Holzfällerlager Einfluss auf die dort tobende Schlacht nehmen.

Für Tol Ascarnen wurden folgende Probleme behoben und Veränderungen vorgenommen:

  • In ganz Tol Ascarnen wurde die Dichte der 'Spawns' signifikant verringert.
  • Die Kommandeure des Bergfrieds im letzten Raum stehen jetzt mit dem letzten Raum Tol Ascarnens selbst in Verbindung und greifen zusammen mit diesem an.
  • Das Horn von Tol Ascarnen für Spieler beziehungsweise Monsterspieler kann nun angegriffen und zerstört werden.
  • Aus den Schießscharten in der Wand werden jetzt Pfeile abgefeuert, falls die Spieler beziehungsweise Monsterspieler die notwendigen Materialien für die dortigen Aufgaben besorgen.
    • Gewisse Probleme mit den Aufgaben in Tol Ascarnen wurden behoben und sie sollten sich jetzt zuverlässiger ausführen lassen.

  • Sämtliche in diesem Gebiet von den 'Hot Points' verursachten Stärkungen und Schwächungen wurden entfernt.


Die Partei, die Tol Ascarnen kontrolliert, erhält die folgenden Boni:

  • Die NSC auf Endgegner-Stufe des Hauptbergfrieds in der Feste Ringdyr bzw. in Dâr-gazag erhalten Verbesserungen.
  • Dâr-gazag verursacht bei Kontrolle durch die Monsterspieler Grauen.
  • Die Feste Ringdyr ruft bei Kontrolle durch die Spieler Hoffnung hervor.
  • Die Möglichkeit, die Fahne von Weißsenke und Grothum zu erobern, wird freigeschaltet. Weitere Informationen dazu findet ihr weiter unten.


Bei Kontrolle des Grimmwald-Holzfällerlagers erhält die kontrollierende Partei folgende Boni:

  • Das unterste Stockwerk von Tol Ascarnen wird um Verteidiger erweitert.
  • Die Stimmung in Tol Ascarnen ändert sich: Bei Kontrolle durch die Spieler wird die Hoffnung um 1 erhöht, bei Kontrolle durch die Monsterspieler erhöht sich das Grauen um 1.


Bei Kontrolle der Isenbinge-Mine erhält die kontrollierende Partei folgende Boni:

  • Das oberste Stockwerk von Tol Ascarnen wird um Verteidiger erweitert.
  • Die Stimmung in Tol Ascarnen ändert sich: Bei Kontrolle durch die Spieler, wird die Hoffnung um 1 erhöht, bei Kontrolle durch die Monsterspieler erhöht sich das Grauen um 1.


Bei Kontrolle über das Grimmwald-Holzfällerlager und die Isenbinge-Mine erhält die kontrollierende Partei folgende Boni:

  • Der Kommandeur des Bergfrieds erhält weitere Fertigkeiten.
  • Sämtliche NSC in Tol Ascarnen verursachen mehr Schaden.


Weißsenke, Grothum und Tol Ascarnen: Eroberung der Fahne!

Die Möglichkeit zur Fahneneroberung ist in den Ettenöden ebenfalls neu. Aufgrund dieses neuen Elements der Spielmechanik sollten gegnerische Orte, Weißsenke bzw. Grothum, jetzt häufiger frequentiert werden und so unmittelbarere Auseinandersetzungen stattfinden. Spieler beziehungsweise Monsterspieler müssen weit ins Innere der Orte vordringen, um die Fahnen zu erobern.

Der Spieler beziehungsweise Monsterspieler, der die Fahne erobert, wird mit der Fahne angezeigt. Dadurch ist ein Feind, der versucht, eine Fahne zu erobern, in den Ettenöden für jeden visuell erkennbar. Ein Spieler beziehungsweise Monsterspieler, der die Fahne trägt, kann weder schleichen noch seine Bewegungsgeschwindigkeit in irgendeiner Weise erhöhen. Nach wie vor ist der Einsatz der meisten Kampffähigkeiten möglich. Wird der Spieler beziehungsweise Monsterspieler, der die Fahne trägt, getötet, macht sie sich langsam auf den Weg zurück ins Dorf und erscheint 15 Minuten, nachdem sie von ihrem Standort entfernt wurde, wieder in der Welt.

Um die Fahne endgültig zu erobern, muss der Träger mit ihr erfolgreich den ersten Absatz von Tol Ascarnen erreichen. Ist ihm dies gelungen, wird die Fahne auf der Treppe angezeigt und alle diejenigen, die sich im Bergfried aufhalten, erhalten eine Stärkung. Die Stärkung hält so lange an, wie die Fahne nicht gestohlen und zurück zum gegnerischen Dorf gebracht wird. Sie endet ebenfalls, sollte der Bergfried den Feinden in die Hände fallen.

Tirith Rhaw, Lugazag und die Hauptbergfriede

Tirith Rhaw und Lugazag haben in der neuen Version der Ettenöden eine Anzahl von Veränderungen erfahren. Die veränderte Beziehung zum jeweiligen Hauptbergfried, der Feste Ringdyr bzw. Dâr-gazag, stellen die wohl wichtigste Veränderung dar. Jeder der beiden Türme wurde jeweils einer Partei zugeordnet: Tirith Rhaw den Freien Völkern und Lugazag den Mächten Angmars. Diese Zugehörigkeit werden wir noch weiter verstärken.

Steht ein Turm unter der Kontrolle der Partei, der er zugeordnet ist, erhält sie folgende Boni:

  • Die Stimmung beim Hauptbergfried wird weiter verbessert.
    • Für die Spieler verbessert sich die Hoffnung um 1.
    • Für die Monsterspieler verbessert sich das Grauen um 1.

  • Die Anzahl der Verteidiger des Hauptbergfrieds wird erhöht.
  • Für die Kommandeure der Hauptbergfriede werden fortgeschrittene Fertigkeiten freigeschaltet.
  • In der Nähe des Turms besteht ein Sammelpunkt (dies ist keine Veränderung der aktuellen Situation).
  • Die Möglichkeit, die Fahne des gegnerischen Lagers zu erobern, wird freigeschaltet.


Kontrolliert eine Partei den gegnerischen Turm, erhält sie folgende Boni:

  • In der Nähe des Turms entsteht ein Sammelpunkt.
  • Die Möglichkeit, die Fahne des gegnerischen Lagers zu erobern, wird freigeschaltet.


Kontrolliert eine Partei sowohl den eigenen als auch den gegnerischen Turm, erhält sie zusätzlich zu den bisher aufgeführten noch folgende Boni:

  • Für die Kommandeure des Hauptbergfrieds werden überragende Fertigkeiten freigeschaltet.


Gegnerische Lager und Türme

Durch die Kontrolle eines Turms wird jetzt für die Fahneneroberung die Möglichkeit freigeschaltet, zusätzliche Verteidiger aus den Ortschaften Weißsenke (Spieler) oder Grothum (Monsterspieler) herbeizurufen. Allerdings befinden sich die Fahnen, mit denen diese Streitkräfte gerufen werden können, nicht in den Dörfern, sondern in gegnerischen Lagern, und zwar in dem Ork-Lager westlich von Tol Ascarnen beziehungsweise dem Elbenlager südlich von Tol Ascarnen. Beide Lager verfügen über eine leistungsfähige Verteidigung und lassen sich auch gut verteidigen, denn die Fahnen befinden sich jeweils weit in ihrem Innern. Unser Ziel ist es, kleineren Gruppen von Spielern mehr Aktivitäten anzubieten. Die Fahnen können in Tirith Rhaw bzw. Lugazag erobert werden und verstärken die Verteidigung in den neuen Fahnenräumen der Türme um fortgeschrittene Verteidiger. Monsterspieler, die die Fahne des Elbenlagers erobern, rufen Truppen aus Grothum herbei und Spieler, die Kontrolle über die Fahne des Ork-Lagers erlangen, alarmieren damit Verteidiger aus Weißsenke.
Nimmt ein Spieler beziehungsweise Monsterspieler die Fahne auf, wird sie an seinem Charakter angezeigt. Während der Fahnenträger versucht, mit der Fahne zurück zum Turm zu gelangen, um die Eroberung abzuschließen, kann er weder schleichen noch in irgendeiner Weise seine Bewegungsgeschwindigkeit erhöhen. Schauplatz der Eroberung ist jeweils der Raum des Tyrannen beziehungsweise des Hauptmann-Generals des Bergfrieds. Wird der Spieler, der die Fahne trägt, getötet, kehrt die Fahne nicht eher zum Lager zurück, bis eine bestimmte Zeitspanne verstrichen ist.

Dâr-gazag und die Feste Ringdyr

Die Hauptbergfriede haben sich stets dadurch ausgezeichnet, dass sie die einzigen unveränderbaren Bergfriede in den Ettenöden waren. Sie fungierten immer als Orte, an denen sich Spieler beziehungsweise Monsterspieler mit Aufgaben versorgen konnten. Diese Funktion werden sie auch nach der Veröffentlichung von 'Die Minen von Moria' beibehalten. Abgesehen von einer Änderung, die den Spielern in Dâr-gazag ermöglicht, eine andere Route zu wählen, um den Ort zu betreten bzw. zu verlassen, und einer weiteren Änderung, die die Verteidiger in der Feste Ringdyr neu aufstellt, sowie zusätzlichen Verteidigern, die dann ins Spiel kommen, wenn die Schauplätze anderer Schlachten in den Ettenöden einen bestimmten Status haben (siehe: Türme), werden die Türme um ein weiteres wichtiges Element ergänzt: Artefakte.

Artefakte: Die Gabe der Carrock und das Fragment von Mordiriths Krone

Die Artefakte sind jeweils hinter dem General-Hauptmann bzw. Tyrannen versteckt. Der Raum, in dem sie sich befinden, kann nur dann betreten werden, wenn die Spieler beziehungsweise Monsterspieler den Anführer des Bergfrieds besiegen. Ist ihnen dies gelungen, öffnet sich das Tor und der Raum der Artefakte kann betreten werden.
Genau wie bei der Eroberung der Fahnen können Spieler beziehungsweise Monsterspieler, die ein Artefakt tragen, weder schleichen noch Fertigkeiten anwenden, die ihre Bewegungsgeschwindigkeit erhöhen. Sie können jedoch angreifen und die meisten ihrer Fertigkeiten problemlos benutzen. Artefakte verfügen über große Macht und gewähren dem Träger einige Boni. Die Geschwindigkeit desjenigen, der das Artefakt trägt, wird leicht erhöht und der Träger erlangt außerdem Immunität gegen sämtliche negativen Kampfzustände: keine Betäubung, keine Änderung der Geschwindigkeit, kein Zu-Boden-schlagen, keine Kombinationen. Die Macht des Artefakts ist so groß, dass es dem Träger diese Fähigkeiten überträgt. Der Träger des Artefakts wird schon aus einiger Distanz erkennbar sein, denn das Artefakt wird über seinem Kopf angezeigt werden.

Jede Partei hat ihr eigenes Artefakt: Bei Monsterspielern handelt es sich um ein Fragment von Mordiriths Krone und bei den Spielern handelt es sich um die Gabe der Carrock. Um ein Artefakt zu erobern, ist es notwendig, dass die entsprechende Partei die Kontrolle über ihr eigenes Artefakt besitzt. Ist dies nicht der Fall, muss vor dem Versuch, das gegnerische Artefakt zu erobern, zuerst das eigene Artefakt zurückerobert werden. Ihr werdet nicht in der Lage sein, den Versuch zu unternehmen, ein Artefakt zu erobern, das ihr nicht tatsächlich in euren Besitz bringen könnte. Bei einer erfolgreichen Eroberung entwendet ihr das Artefakt aus dem gegnerischen Hauptbergfried und bringt es in den Artefaktraum eures eigenen Hauptbergfrieds.

Sobald ihr das gegnerische Artefakt erfolgreich erobert habt, bleibt es so lange im Besitz eurer Partei, bis es dem Gegner gelingt, es zurückzuerobern. Ist es dem Gegner gelungen, wieder in den Besitz des eroberten Artefakts zu kommen, stehen ihm 30 Minuten zur Verfügung, es zurück in den eigenen Hauptbergfried zu bringen. Wird der Träger des Artefakts bei diesem Versuch getötet, verlässt das Artefakt die Welt und kehrt, wenn die genannten 30 Minuten abgelaufen sind, zurück in den Hauptbergfried der Partei, die es erobert hatte.

Beispiel: Die Monsterspieler verloren das Fragment von Mordiriths Krone an die Spieler und sind unterwegs, um es zurückzuholen. Nidor, der unternehmungslustigen Weberspinne, fällt die Aufgabe zu, auf dem Weg zurück nach Dâr-gazag Trägerin des Artefakts zu sein. Auf dem Rückweg werden die Verteidiger Nidors außer Gefecht gesetzt und die Spinne traurigerweise unweit der Gram-Terrassen erschlagen. Diese Aktion nimmt 20 Minuten in Anspruch. 10 Minuten nach der Niederlage der Spinne erscheint das Artefakt hinter dem Tor der Feste Ringdyr und die Monsterspieler müssen einen neuen Versuch starten, es zurückzugewinnen.

Artefakte, Tol Ascarnen, Tirith Rhaw, Lugazag, Isenbinge, Grimmwald und Belohnungen: Oje!

Schon seit langem haben die Freien Völker um einen guten Grund gebeten, die Reise in die Ettenöden anzutreten. Der letzte Aspekt, den wir in diesem Entwicklertagebuch ansprechen wollen, ist ein solcher Grund, den wir den Freien Völkern mit der Veröffentlichung von 'Die Minen von Moria' geben wollen. Die Artefakte sind ein neues Konzept für 'Der Herr der Ringe Online' und so erhalten wir die Möglichkeit, in diesem Zusammenhang neue Spielmechaniken einzuführen. Unser übergreifendes Ziel für die Ettenöden ist es, die kriegerische Auseinandersetzung voranzutreiben.
Artefakte verfügen über ihre ganz eigene Bedeutung für Eriador. Sie repräsentieren die Kräfte des Guten und die Kräfte des Bösen. Die Freien Völker wollen unter der Leitung von General-Hauptmann Lainedhel in den Ettenöden die Streitkräfte Angmars vernichten und verhindern, dass der Krieg noch weiter nach Süden vorbringt. Die Gabe der Carrock soll die Truppen in den Ettenöden in demselben Maße motivieren wie das Fragment von Mordiriths Krone eine Inspiration für die dortigen Kräfte Angmars sein soll.

Zum gegebenen Zeitpunkt hat keines der beiden Artefakte irgendeine Auswirkung auf die Spieler beziehungsweise Monsterspieler in den Ettenöden. Wir werden untersuchen, was wir auf welche Weise verändern können, so dass sichergestellt wird, dass die Boni gerecht und ausgewogen sind. Erst dann wollen wir tatsächlich etwas verändern. Im Augenblick ähnelt die Kontrolle über die Artefakte für Monsterspieler dem System der Hoffnung und des Grauens.
Sollten die Freien Völker sowohl das Fragment von Mordiriths Krone als auch die Gabe der Carrock in ihrem Besitz haben, so erhalten sämtliche Spieler in allen Gebieten Eriadors, mit Ausnahme der Instanzen und der Ettenöden, folgende Boni:

  • Erfahrungspunkte werden um 3 % erhöht.


Um nicht übertroffen zu werden, entschied Tol Ascarnen, dass es auch mit dabei sein wolle und fragte an, inwiefern es beteiligt sein könne. Sollten die Freien Völker Tol Ascarnen sowie das Fragment von Mordiriths Krone und die Gabe der Carrock in ihrem Besitz haben, so erhalten sämtliche Spieler in allen Gebieten Eriadors, mit Ausnahme der Instanzen und der Ettenöden, folgende Boni:

  • Erfahrungspunkte werden um 5 % erhöht.


Als wir Tol Ascarnen einer Bedeutung zukommen ließen, wurden die anderen Gebiete etwas eifersüchtig, also dachten wir uns, es könnte nur spaßiger werden, wenn wir sie auch mit ins Boot ließen. Bei Kontrolle über Tol Ascarnen, Tirith Rhaw, Lugazag, Isenbinge, das Grimmwald–Holzfällerlager und die Gabe der Carrock erhalten alle Gebiete Eriadors, mit Ausnahme der Instanzen und der Ettenöden, folgende Boni:

  • Die Abnutzung der Gegenstände durch Kampfhandlungen wird um 5 % reduziert.
  • Der Moralhöchstwert steigt um 50.


Sollten die Freien Völker alle Standorte in den Ettenöden sowie beide Artefakte in ihrem Besitz haben, so erhalten sämtliche Spieler in allen Gebieten Eriadors, mit Ausnahme der Instanzen und der Ettenöden, folgende Boni (dies schließt die oben genannten Boni nicht mit ein):

  • Die Abnutzung der Gegenstände durch Kampfhandlungen wird um 10 % reduziert.
  • Der Moralhöchstwert steigt um 100.
  • Die Bewegungsgeschwindigkeit außerhalb des Kampfes wird um 5 % erhöht.


Somit beeinflusst der Kampf in den Ettenöden die Situation in Eriador, doch AUSSCHLIESSLICH IN POSITIVEN WEISE. Spieler, die in den Ettenöden kämpfen und Siege davontragen, sorgen dafür, dass sich die Fähigkeiten der Spieler in Eriador verbessern und ermöglichen ihnen die Ruhe und Gelassenheit, die nötig sind, um den größten Nutzen aus den eigenen Erfahrungen zu ziehen. Das Ziel ist es hier, den Konflikt in den Ettenöden direkt voranzutreiben. Die Türme, die Mine, das Holzfällerlager und der Bergfried Tol Ascarnen erhalten dadurch eine Bedeutung für das gesamte Eriador. Diejenigen, die an der Schlacht in den Ettenöden teilnehmen, helfen dadurch ihren Gefährten.

Darüber hinaus haben wir neue Belohnungen eingeführt. Ihr könnt neue Rüstungs-Sets, Tränke und andere Gegenstände für die Schlacht in den Ettenöden erhalten. Das neue Rüstungs-Set ist das erste, das für die neue Version der Ettenöden erschaffen wurde. Für dieses Set benötigt ihr Münzen, die ihr erhaltet, wenn ihr die Tyrannen von Tol Ascarnen und den Türmen tötet. Außerdem gibt es einen neuen Tauschgegenstand, den ihr ebenfalls für diese neuen Rüstungs-Sets benötigt und den ihr nur von den zwei mächtigsten Feinden in der Binge Frór gewinnen könnt.

Die Zukunft

Das Entwicklertagebuch zur Neugestaltung der Ettenöden nähert sich seinem Ende, aber es ist wichtig, euch darauf hinzuweisen, dass es auch in Zukunft weitere Entwicklungen geben wird und dass wir uns nicht auf diesen Veränderungen der Ettenöden als Höhepunkt des Spieledesigns ausruhen werden! Bereits jetzt schmieden wir Pläne, wie wir in den Ettenöden für eine größere Motivation sowohl der Monsterspieler als auch der Spieler sorgen können, damit die Kontrolle über die Türme und die Artefakte auch für die Monsterspieler von Vorteil ist. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Frage, auf welche Weise wir Spielern, die Charaktere spielen, die als Tank ausgelegt sind, unterstützen können. Viele ihrer Fertigkeiten werden in den Ettenöden nicht ausreichend genutzt. Wir hoffen, dass ihr Spaß an der neuen Version der Ettenöden in den Minen von Moria haben werdet und freuen uns jetzt schon, euch in Zukunft sogar noch mehr Möglichkeiten bieten können!
 
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